Januar 1538.
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SSV.
Lucern. 1538, 22. Januar (Dienstag nach Sebastian!).
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Tag der VII Orte.
Gesandte: Freiburg. Hans Reif. (Andere nicht bekannt).
». Dieser Tag ist angesetzt worden, um sich zu einer gleichförmigen und unvorgrefflichen Antwort zuvereinigen in Betreff des Überfalls französischer Studenten zu Basel durch Wilhelm Arsent oder seme Bitt-haften und der Anfrage Basels, wessen es sich zu den andern Orten zu versehen hätte:c. Man hat nunfolgende Antwort vereinbart: Basel möge) weil man bereits an den Kaiser und die Regierung zu Ensisheuudarüber geschrieben und von beiden Seiten die Aussicht gegeben sei, daß gütlich oder rechtlich m der ^achegehandelt werde, in Ruhe abwarten, was dieselben thun wollen, -und keinen Krieg beginnen. Da es nicht"othig ist, sogleich den äußersten Beschluß zu fassen, indem die Basler dadurch nur hitziger werden umetwas Ungelegenes versuchen könnten, und da noch niemand weiß, wie die Friedensunterhandlungen zwischen eemKaiser und dein König von Frankreich sich gestalten werden, und bei allzu raschem Verfahren der Krug an)die Eidgenossen allein gewälzt werden möchte, so soll man Basel bitten, diesen Aufschub nicht in böser Meinungzu verstehen :c. I». Die Boten voii Unterwaldcn stellen die Frage, ob man dem Papst auf seine Emilm ung zum^oncilium schriftlich antworten und wie man darin handeln wolle. Heimzubringen und aus dein ^ag in ^ a enAntwort zu geben, e. Schwyz eröffnet, das in Uri „verlaufene" Gesicht, der am Himmel erschienene KometUnd andere Warnungen deuten auf eine schwere Strafe und böse Zeiten; deßhalb wäre nothwendig, die Süiuenund Laster, ans denen solches fließe, abzustellen und Gott durch Bußwerke und Besserung zu versöhnen; daherbitte und ermahne es die andern Orte, sich der Sache anzunehmen. Weil mau erkennen muß, Gott schwer erzürntzu haben, so soll jede Obrigkeit dies zu Herzen fassen und nach bestem Vermögen ihr Einsehen thun, damit Gottuus verzeihe. Wie man darin handeln wolle, soll jeder Bote zum ernstlichsten an seine Obern kommen lassen und"ach Baden Antwort bringen. ,1. Der Pfarrer von Lunkhofen bringt vier Artikel vor: 1. daß seine Nntertbamm"ur einmal im Jahr beichten. 2. Die Bürger von Brcmgarten haben (seiner Zeit) die Kirchenzierdeii vei nann ,fich aber erboten, dieselben wieder herzustellen, wenn der alte Glaube wieder zunehme, allein da-.- ges >c3- Es sei eine Caplanei ledig, die er zu verleihen wünsche. 4. Wenn er die hl. Ämter halte, seien Ewige ungeM,und die von Bremgarteu wollen dem nicht abhelfen. Heimzubringen, um zu berathen, ab >nan^ i ,
Baden citiren oder auf dem Wege mit ihnen reden wolle. « . Heimzubringen die Bitte de-.- "
baß seine Appellation auf nächstem Tag zu Baden vorgenommen und nicht auf die Mhrn ^ Aguvt-
t- Schreibe.! des kaiserlichen Agenten Panizonus Gom 10. Januar): Der ^
'Uann in Italien und Statthalter zu Mailand, trage ihm auf, den Eidgenossen z>i nnmen, ^ ^ anderesgetretenen Theurung und des vorhandenen Kriegs wegen unmöglich, irgend welchen .m )mrn .kreide zukommen zu lassen; laut der Capitel sei er übrigens M-''^fvbnld aber dieselbe nachlasse, werde er thun, was seit der bestehenden ^icums
Im Freiburger und Solothurner Exemplar fehlen «1^ . . , _ ,i i ^ Haimar
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