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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Juni 1536.

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Flüchtigen keinerlei Unterschlauf zu geben, jja auf Betreten sie zu fangen und gebührend zu strafen, habenjene Orte nicht mehr bei denjenigen sitzen wollen, welche ihren Abschied nicht annehmen würden; diese Er-klärung habe Bafel auf niemand anders als ans seine Obrigkeit beziehen können, dcßwegen auch viel Gespötterlitten; wie es solches um die Eidgenossen verdient, wisse es nicht. Seitdem sei es wohl etwa zu Tagenbeschrieben, die Briefe aber nicht durch geschworne Läufer, sondern durch Fuhrleute gefertigt worden, und ineinem Artikel habe es geheißen, Basel möge erscheinen, wofern es wolle; daraus sei wohl zu spüren gewesen,was den Boten widerfahren könnte; daher haben die Herren „als die Gütigen" lieber daheim bleiben, alsjenen Orten zu solcher Unruhe Anlaß geben wollen. 2. Ferner beschwere sie größlich, daß von einigen Ortenviele besondere Tage, hinter den andern Eidgenossen, gehalten werden, namentlich in Geschäften fremder Herren,die billig vor geineine Eidgenossen gebracht würden, sowie daß deren Botschaften sich da und dort aufhalten;was für Nutzen der Eidgenossenschaft daraus entspringe, und ob dies den Bünden gemäß, geben die Botenallen Verständigen zu bedenken. 3. Sitze man neben einander zu Tagen, so wisse man doch nie, wessen sichjeder zum andern Theil versehen dürfe; die Bünde seien schon lange her nicht mehr erneuert oder geschworenworden; etliche Orte haben inzwischen besondere Burgrechte und Bündnisse gemacht uud in denselben, sobaldetwas den Glauben berühre, die ältern Bünde hintangesetzt. 4. Ihren Herren seien bisher, wider ihrer StadtFreiheiten, mancherlei Eingriffe mit andern Rechten geschehen, wie mit den „Baumgartcrn", Klaus „Harnaster"und Anderen, und zudem versucht worden, sie von ihren alten Freiheiten des Kornmarktes zu drängen, wiedie Abschiede lehren. Dies Alles beschwere sie nicht wenig, so daß sie besorgen, es sei um die Eidgenossen-schaft geschehen, wenn solche Dinge nicht gebessert werden. Sie stellen daher das freundliche Begehren, dieseDinge zu Herzen zu fassen und zu erwägen, wie die Altvordern Liebes und Leides mit einander gelitten, undsolchen Übelständen abzuhelfen; wenn dies nicht geschähe, so müßte Basel auf Mittel denken, sich und dieSeinigen vor solchen Gefahren zu schirmen; wenn aber gemeine Eidgenossen sich der Sache annehmen, so werdees weder Mübe noch Kosten sparen, um etwas Ersprießliches zu befördern. Endlich bitten die Gesandten umfreundliche Aufnahme dieses Vortrags, da es viel besser sei, wenn ein Ort, das etwas zu klagen habe, esoffen heraus sage, damit die andern sich auch aussprechen und der Unwille beseitigt werden könne; und da siegewärtigen müssen, daß niemand Befehl habe, hieraus zu antworten, so begehren sie, daß es in den Abschiedgenommen und auf dem nächsten Tag freundliche Antwort gegeben werde. — Die Gesandten der V Orte habenzwar keine Instruction, wollen aber von sich aus, bloß als Boten, sich über diesen Anzug erklären und bittenebenfalls mit gar freundlichen Worten um geneigtes Gehör. Zu 1. Der berührte Abschied habe einen andernSinn, nämlich wer die geschwornen Bünde, Briefe und Siegel nicht halte, und nicht Ja Ja, Nein Neinbleiben lasse, bei dem wollen die und die Orte nicht sitzen. Damals habe aber Basel eine geziemende Ant-wort gegeben, mit der man wohl zufrieden gewesen; darum sei es dort nicht gemeint oder ausgeschlossenworden. Zu 2. Schultheiß Golder eröriert im Namen Lueerns, warum die Missiven nicht immer durch ge-schworne Läufer gefertigt werden. Diese seien nicht immer zur Verfügung, da sie häufig andern Leuten dienen,die sie besser bezahlen, indem sie für dieselben Geldschulden einzieben. Alan habe deßhalb einem Burger vonLucern, der wegen anderer Geschäfte nach Basel gereist, einen solchen Brief anvertraut; dieser habe ihn zuBasel seinem Wirth übergeben, um ihn dem Bürgermeister zu bringen; als er dann zur Heimkehr bereit ge-wesen, sei er zum Burgermeister gegangen, um zu fragen, ob etwas nach Lucern zu bestellen wäre; jenerhabe geantwortet, er möge nach seinem Belieben heimgehen oder nicht. Den andern Brief habe man dem JacobZum Bock, Mitglied des Großen Nathes zu Basel, aufgeben wollen; der Schreiber habe ihm lGolder?) dann er-