217Die dritte Figurstellt den Kehlkopf des ersten Orangs zur Hälfte verkürzt von inwendig vor, um die Spal-ten, die oben über die Bänder des Schlundes zur Seite des Kehldeckels nach aussen gehen, zuzeigen.a. f. c. d der Kehldeckel (epiglottis oder lingula des Galen).a. b a. i die beyde Oeffnungen, die Galen lieber Spalten nennt, wodurch die Luft indie Lufttaschen kömmt.g. h. k. 1 der ringförmige Knorpel hinten durchgeschnitten.k. m. und l. n. die durchgeschnittene Luftröhre.g. f. i und c. h. d die gießkannenförmige Knorpel, von deren Unterrändern die Bänder derKehle b. a und i. a entspringen, und unter die Spalten des Galen hin nach a laufen.Wenn wir dieses Stimmwerkzeug mit dem in der 4ten Figur des dritten Kupfers gezeich-neten Sprachorgan eines geschwänzten Affen vergleichen, so ist die Oeffnung grade in dem Zwi-schenraum h. i. u oberhalb dem Band h. i der Kehle.Die Kleinheit der Bänder ist gewiß beym Orang die Ursache, daß er noch weniger verschie-dene Töne hervorbringen kann, als andere Affen.Die vierte und fünfte Figurgeben eine genaue Abbildung des Stimmwerkzeugs des Heulaffen (Alouatte, Hürleur,Baboen, oder Simia Seniculus des Linneé und Zimmermann) sowohl von vorne als vonder Seite auf die Hälfte verkürzt.Die Unterkieferdrüsen, die bey diesem Thiere sehr groß waren, bedeckten nicht allein zurSeite die Flügelförmige (pterygoidei) und Halsmuskel von I bis T., sondern vereinigten sich auchbeyde an der Vorseite mit einer Spitze zwischen dem Zungenbein B und dem Schildknorpel D.Der Mylohyoideus war dünne, doch lag er über dem Zungenbein, A. B, wie sonst beiandern Thieren.A. B. E. S. das Mittelschild des Zungenbeins sehr groß und ausgehöhlt, so daß es gleichsamnur eine beinerne Haut ist.D. der Schildknorpel. E. der ringförmige, F. die Luftröhre.E eG. A.
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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217
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