216Das vierte Kupferenthält verschiedene Gegenstände, deren Auslegung so viel nöthiger ist, weil sie sich sowohlauf verschiedene Affenarten, als auf den Orang beziehen,Die erste Figurgiebt eine flüchtige, doch sehr wahre Skize des Orangs, den ich, da er noch auf dem klei-nen Loo war, kurz vor seinem Tode verfertigte. Der Orang saß — das Uebrige ist von selbstdeutlich.Die zweite Figurzeigt das Stimmwerkzeug des mir von Herrn Hope geschenkten Orangs von vorne — diebeyden Lufttaschen, doch ineinander geschmolzen, nebst den dazu gehörigen Theilen auf dieHälfte ihrer natürlichen Größe verkürzt.A. B. C. der Unterkiefer, von dem Felle und den breiten Halsmuskeln entblößt.D. E. F. G. das Zungenbein. D. und E. die Sesambeinchen. F. G. die Seitenhörner desZungenbeins.A. D. A. E. die Kinnmuskeln des Zungenbeins (geniohyoidei). B.D. M. C.G.N. die Un-terkieferdrüsen, die sehr groß sind. H. I. der schildförmige, K. der ringförmige Knorpel.a. c. k. und b. h. i. die zweihäutige Röhren, die inwendig aus dem Kehlkopf zwischen demZungenbein und schildförmigen Knorpel nach aussen gehen, zwei Säcke oder Taschen zu bilden.Doch sie waren in diesem und im Orang des Prinzen vereinigt, und machten bey i. f. nur EineHöhle.a. c. d. e. f. i. die rechte Seite dieser Lufttasche, welche ganz über dem Brustbein von L.bis e. liegt. b. h. g. f. die linke Seite..i. f. der sichtbare Einschnitt oder die Falte, wo sich diese zwei Taschen vereinigen.c. d. g. h. Fortsätze dieses Sacks, welche, wenn sie auswachsen, sich zwischen Muskelnverbergen.Die
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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