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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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haben scheint, wie man auch beym Orang, Kupfer I, sehen kann Der Daumen, sage ich,ist in der vermeinten Hand eines Waldmenschen nicht allein sehr groß, sondern merklich größer,als er je bey einem Menschen gefunden wordenWenn unsere Hand acht rheinländische Zoll lang ist, so macht die Handfläche ZollBeinchen der Handwurzel des Daumens ungefehr 3 Zoll, so daß dieses Bein Ein Zoll kürzer alsalle Handwurzelbeinchen der Handfläche ist, da es in der Hand des vorgegebenen wilden Mannes,die 12 Zoll lang ist, kaum Einen Zoll weniger hat.Der Daumen ist aber bey uns und allen mir bekannten Affen seitwärts von der Hand ab-stehend, wie ein jeder an seiner eigenen Hand sehen kann. In der Hand des wilden Mannesstehet er in der nämlichen Reihe, und ist ganz und zwar auf eine Art, die nur bey sehr wenigenThieren Statt hat, vereinigt.Ich läugne nicht, daß in der Apedia des Linné (S. sp. 5. S. 35) der Daumen von derHand nicht getrennt sey doch dieser Affe hat nur die Größe eines Eichhörnchens, oder (nachden amoen, acad. Tom. I. S. 550) einer Katze. Es kann also keine Hand von diesem Thier-chen seyn. Die Hunde, Füchse, Katzen und also auch die Löwen haben einen kleinen, und inRücksicht ihrer Größe noch viel kleinern Daumen, als die AffenDie Hand muß also durch Betrug aus der Pfote eines solchen großen Thiers, worin zu-gleich die fünf Beinchen der Handwurzel nebeneinander stehen, und der Daumen nicht abgeson-dert, sondern mit den Fingern vereinigt ist, zusammengeflickt seyn. Von solchen Thieren istnur Ein einziges, nämlich der Bär, bekannt 91).Es ist denn, nach meinem Urtheile, die Vorpfote eines Bären, vorsetzlich, doch mit we-nig Kunst zu einer Art von Hand gebildet, die, wo mich nicht alles trügt, noch ungeheurerals die des Bären selbst ist.91) Siehe das vom Daubenton (S. 277 und Kupf. 35) beschriebene Gerippe des Bären beyw Büffen,Tom. VIIICc