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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Place and Date of Creation
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180Ich sondere die Haut von den Fingern schneide, wenn es nöthig ist, die Haut derselben auchan den Seiten offen, und ziehe erst die ganze Hand und den Vorderarm aus der Haut, undstrüpfe denn den Rest, der nun gemächlich nachgiebt, drüber hin..Ist ein Schwanz da, so strüpfe ich ihn mit ab.Mit den Hüften, Schenkeln und Füßen mache ich es eben so wie mit den Armen. Wenndieses geschehen ist, so mache ich von dem aus seiner Haut genommenen Thiere einen Abguß inGyps mit einer Form von Thon oder Gyps selbst mit aller möglichen Genauigkeit, besondersvom Kopfe mit den Zähnen, und bekomme also dadurch das ganze Thier in Gyps oder ichlasse den Körper in Holz nachschneiden, setze den gegoßnen Kopf von Gyps darauf, und span-ne, nachdem ich die nöthige Löcher gebohrt habe, die ganze gegärbte Haut darüber hin. Hie-durch bekömmt man ein besser aufgesetztes Thier, als auf jede andere Art, und erhält zugleichdie wahre Gestalt desselben, vornemlich des Kopfes. Die weissen Zähne von Gyps gefallen sogut, wie die natürlichen. Die Backen kann man mahlen.Auf die Art habe ich den Kopf meines ersten Orangs behandelt, weil ich, ungewiß einenzweyten zu bekommen, die Gesichtsbildung erhalten wollte, wie ich sie noch bis jetzt erhaltenhabe......Sieben.