177Von den abgesägten Wirbelbeinen bis unter das Schaambein15½ Zoll Rh.bis an das Ende des BrustbeinsVon diesem Knorpel bis zum obern Rande des SchaambeinsHinten von den abgesägten Wirbeln bis zu den Sitzbeinen18½bis an das Ende des SteißbeinsDie Breite der Schultern nämlich ohne Haut.der Brust unten, wo sie am weitesten istTiefe bis zu den WirbelnLänge des BrustbeineUmriß der Brust, wo sie am weitesten istDie ganze Höhe des Hüftbeins A. L. Fig. 7. Kupf. 3.Breite des Beckens bey K.— — der Darmbeine A. D.Höhe des Schaambeins G. M..Aus der Vergleichung dieses Rumpfes mit unserm abgebildeten Orang wird man deutlichsehen, daß zwischen diesen Thieren, so wie zwischen Menschen, ein Unterschied Statt hat, daßaber doch meiner viel kleiner, als der Haagsche Orang gewesen, und daß die Brust eben so, wiebey allen vierfüßigen Thieren, seitwärts mehr schmal, als tief ist, da sie hingegen bey uns merk-lich breiter, als tief gefunden wird..Die Ursache liegt deutlich zu Tage: Das Thier ist nicht geschickt, auf dem Rücken zu liegen — aber wohl auf den Seiten, wie alle vierfüßige Thiere und alle Affen, die ich je gese-hen habe.Auch stehen die dornfoͤrmige Fortsätze der Wirbel nicht, wie bey dem Menschen — die desHalses, wie Fig. 2. Kupf. II. zu sehen ist, sind, die obersten ausgenommen, alle lang, undstehen ganz hinterwärts — die übrige alle unterwärts, und nehmen, nach Maasgabe, wie siesich dem heiligen Beine nähern, in der Länge ab.Er kann also den Kopf, und auch seine Lenden nicht sehr hintenüber beugen.3
Print
Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Place and Date of Creation
Page
177
Download single image
avaibable widths