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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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176
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176Sechstes Hauptstück.Das Gerippe des Orang überhaupt, und in Vergleichung mit dem desMenschen und anderer Affen.5. 1.Die große Sache, worauf es ankömmt, ist, daß wir das Gerippe des Orangs mit dem desMenschen, sowohl in Rücksicht des Verhältnisses der Theile zu einander, in der Länge undBreite, als auch in Rücksicht ihrer wahren Gestalt vergleichen.1. Macht der Kopf des Orang den sechsten Theil seiner ganzen Länge aus, da er beymMenschen der achte ist.2. Hat der Orang, wenn seine Arme rechtwinklicht ausgestreckt sind, das Maas von achtKöpfen, und also von zweyen mehr, als er hoch ist; da wir genau unsere Höhe da-nach bemessen.3. Die Hände machen zwey Neuntheil seiner Höhe, und sind also viel länger, als seinKopf, da sie bey uns ein Zehntel der ganzen Länge machen, und nur unserm Gesichtegleich sind.4. Die Füße machen ungefehr ein Fünftel aus, da sie beym Menschen kaum ein Sechstelder Höhe habenWenn man die besonderen Theile mit einander, zum Beyspiel das Hüftbein mit demSchenkel, die Oberarmröhre mit den Elnbogenröhren u. s. w. vergleicht; so läuft der Unter-schied so stark ins Auge, daß es keine Menschen auf dem ganzen Erdboden, selbst nicht unter denKalmucken 46) giebt, deren Verhältnisse der Theile nicht schöner, und zum Gehen, Sitzen,und allerley nothwendigen Bewegungen geschickter wären§. 2.Hier lasse ich die Abmessungen vom Rumpf des Orang des Prinzen von Oranien folgen:Von46) Büffon (Hist. nat. &c. Suppl. Band IV.) sagt S. 487; Die Kalmucken sind unter allen Men-schen die heßlichsten.