175Muskeln sehr deutlich 40). Selbst Fallopius scheint dieselben sehr wohl gekannt zu ha-ben 41)Tyson 42) läuft darüber hin, und sagt bloß, ohne etwas weiteres: die Hodemuskeln(cremasteres) waͤren sehr zart.§. 4.Wir kommen jetzt zu einem wichtigen Stücke, wodurch wir den Orang mit noch mehrererGewißheit zu den Affen und vierfüßigen Thieren zurückführen; nämlich zu dem Beine, welches die Hunde und so viele vierfüßige Thiere, selbst der Seehund und das Wallroß, in demmännlichen Gliede haben.Der Orang des van Hoey war so jung und sein Glied selbst so weich, daß man nach demGefühl hätte bestimmen dürfen, es enthalte kein Bein noch Knorpel.Tyson 43) geht einen Schritt weiter; nämlich daß nicht allein sein Pigmy kein Bein immännlichen Gliede habe; sondern die Affen hätten nie Eins darin. Doch dieses hat schon Ari-stoteles besser gewust, der die Affen in dieser Rücksicht den Hunden gleich setzt 44).In allen Afrikanischen Affen, die ich je zergliedert habe, fand ich dieses Bein. Dauben-ton wird hier den Wißgierigen weiter befriedigen können, da er eine große Anzahl derselbenaus verschiedenen Affenarten, aus dem Pithecus, dem Pavian, dem Macaque 45) beschreibt;wie aus dem Register hinlänglich gesehen werden kann.§. 5.Aus den offenen Gängen des Darmfells schliessen wir, daß der Orang auch hierin sehrmerklich vom Menschen verschieden sey; denn obgleich es wahr ist, daß viele unserer Kinder mitsolchen offnen Gängen geboren werden, so dauert es doch kaum ein oder zwey Jahre, bis sie ganzgeschlossen sind, da sie in den Affen immer offen bleiben. — Zweytens auch im Zeugungsgliedeselbst, welches, wie bey den Hunden, ganz in der Vorhaut verborgen liegt.40) Fen. Doct. V. c. 23.41) Obs. Anat. S. 387. 10.42) Eb. S. 8543) S. 14.44) Hist. Animal, lib. 2. c. 8. S. 784.45) Tom. XIV. S. 132, 189. 305 u. s. w.Sechs-
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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175
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