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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
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162men zu können, was sich am Halse eräugne und zwar desto weniger, weil er beynahe im-mer den Kopf niederwärts wider die Brust gedrückt hielt.Auch ist es nun sehr deutlich, warum der Aufwärter unter dem Halse und um denselbenLuft fühlte und daß dieses, wie ich ihm gesagt hatte, nichts Widernatürliches, noch Ge-fährliches bedeutete.§. 8.Wenn wir zu der Benennung und Rangordnung dieses Thiers zurückgehen, so wird manunwiderleglich sehen. Erstens, daß der Pithecus sehr vom Pigmy des Tyson verschieden sey,weil dieser ein Zungenbein, wie unser Orang, und dagegen ein Stimmwerkzeug, welches,wie Tyson bezeugt, dem des Menschen ganz ähnlich war, hatte oder daß Tyson diese zweySäcke wirklich nicht gesehen hätte, und denn ist das Stimmwerkzeug dem menschlichen nichtähnlich; denn hat er durch seine Nachläßigkeit viele Andere und besonders Büffon irre geführt,welcher letztere noch eine schöne Bemerkung; diese nämlich: Daß alle Affen der alten Welt, denPigmy, wozu wir jetzt noch den Orang hinzufügen können, ausgenommen, Backentaschen(thesauri, Abajoûes) haben, hinzugefüget hat. Der Gibbon, welcher dem Orang sonst vonaussen so ähnlich ist, hat nach Büffons 24) Zeugniß Backentaschen, obschon Daubenton inseiner anatomischen Beschreibung derselben gar nicht erwehnet. Dies ist zuverläßig, daß keinAmerikanischer Affe Backentaschen hat.Zweytens, daß Galen vielleicht das Stimmwerkzeug eines Orang wird; (wenigstenskann) zergliedert haben erstlich wegen der Aehnlichkeit der Beschreibung, und zweytenswegen der bewiesenen Möglichkeit, daß sowohl Orangs als Philanders auf den Molucken zubekommen sind.Von dem Sprachorgan des Orangs vom Tulpius, vom Jocko, und, was Schade ist,vom Gibbon, von dessen Stimmwerkzeuge Daubenton nichts aufgezeichnet hat, können wirnichts Bestimmtes sagen.24) Tom. XIV. S. 69. S. §. 1. der Einleitung der folgenden Abhandlung.Drittes