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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
Seite
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154Der Armknochen . . . 6 Zoll. Rh..Der vordere Theil des Arms 5 ½ Der ganze Arm bis zu den Fin-Die Handflächen . . . . 1 ½ | gerspitzen . . . . . . 154 Zoll. RhDie Finger . . . . .Die Hüfte 6überhauptDer Schenkel . . . . 6.Die Fußsohle bis zu den ZehenDie Zehen . . . . . 1 1/4 zusammenDas Mittelschild des Zungenbeins war bey diesem Thier 1 Zoll lang, und also kleiner,als das mir vom Vicq d'Azyr geschenkte Bein. Der größere aber, den ich auch in Paris ge-zeichnet hatte, war wohl drey Zoll lang, und drey breit, und hatte mehr als zwölf Zoll imUmriß. An meinem kleinen Zungenbein (Fig. 5. Kupf. IV.) sowohl, als an dem des Vicqd'Azyr sassen zwey spitzige Fortsätze, die am großen nicht gefunden wurden. Nichts war alsonatürlicher, als zu schließen, daß das größere Bein nicht allein einer andern Art, sondern aucheinem viel größern Thiere zugehörte. Die Quarine wird also in mehrerer Rücksicht als im Zun-genbein von der Alouatte verschieden, und also mehr als eine Spielart derselben seyn.Auf einen Brief, den ich hierüber den 15. Nov. 1778 dem Grafen von Büffon schrieb,und welchem ich zugleich die ganze Zergliederung des Stimmwerkzeugs beyfügte, erhielt ich den11. Decemb. 1778 zur Antwort:Daß er nicht wüßte, daß die Alouatten in Größe verschie-den wären, daß es aber gewiß zwey Arten von Sapajous (Heulaffen) gäbe, wovon er dieEine unter der Benennung Quarine, welche die Größe eines großen Windspiels hätte, undwozu das große Zungenbein gehörte, beschrieben habe. Es wird also eine Sache von Ge-wicht seyn, die Quarine, welche Büffon selbst noch nicht gesehen hat, näher kennen zu lernen.Auch scheint Linné diesen noch nicht aufgenommen zu haben.Wir kommen also zu dem Stimmwerkzeug, welches ich den 8. Nov. 1778 mit ungemei-nem Vergnügen zergliederte. So bald ich die Haut an beyden Seiten des Halses losgemachthatte, so fand ich das Zungenbein (Fig. 4 und 5. Kupf. IV.), zur Hälfte der wahren Größevorgestellt A. B. S. N., und von der Seite und von unten mit zwey sehr großen Unterkieferdrü-sen bedeckt, welche vorne einander begegneten, und den Kehlkopf zur Seite und daselbst Mus-keln