153acht Zoll im Umriß. Vicq d'Azyr zeigte mir einen von noch größerm Umriß *) und einenkleinern, den ich, wie schon oben gesagt ist, zum Geschenk erhielt, und grade die Größe undGestalt, als meine Alouatte (Fig. 5. Kupf. IV. A. B. C. D.) hatte. Zimmermann 19)nennt denselben, wie Linné, Seniculus, und sagt, daß Pennant ihn für eine Varietät derQuarine hält; doch will er hier nichts entscheiden, und bedauert, daß man von ihm noch keinegute Abbildung habe. Wir werden gleich sehen, daß die Musikantenaffen (Quarines) eine be-sondere Art ausmachen.1.Meine Alouatte kam gänzlich mit der Beschreibung des Büffon überein. Es ist nöthig,daß ich hier die Größe desselben beyfüge.Der Kopf vom Hinterhaupt bis zur Spitze der Schnauze4½ Zoll. RhDie Breite von untenDie SchnauzeVom Hinterkopf bis zum Ende des SchwanzesVom Unterkiefer bis zum SchaambeinDer ganze Schwanz war 22 Zoll. Der greifende TheilDer*) Seit der holländischen Ausgabe dieser Abhandlungen habe ich selbst zwey solcher großer Jungenbei-ne, eines mit den Hörnern (cornua), und ein anderes ohne dieselben, nebst noch einem dritten ge-messen, wie folgt:Die Länge des ersten war 2½ Zoll. Rh. — des zweyten 2¾ Zoll. Rh. — des dritten 2½ Zoll. Rh.= Breite . . 1 ½ u. 1 ¼ - - - . . 1 ¾ u. 2 ¼ - - - - . 1½ u. 1½= Tiefe . . . . . 2 — . . . . . 2½ —⸗₀₀Der Umriß . . . 6 . . . . . . . 7½ . . .6 1/2Die Breite ist, wo sich die Zunge einheftet, schmaler, wie 14 und im Bauche breiter, wie 14,und so in den Uebrigen.Grew beschreibt ein solches Vein unter der Benennung throtle bone of a male Aquiqui orking Monkey (Museum Soc. Reg. Kupf. II. S. 11.)So viel Mühe ich mir auch gegeben, so habe ich doch das Thier selbst nie sehen, vielwenigerzergliedern können..19) Cb. S. 434.
Druckschrift
Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
Seite
153
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten