Sie scheinen, wie fast alle Thiere, jährlich zu verhaaren — doch kann ich den wahrenZeitpunkt nicht bestimmen, weil die Haut des letzten im Juny gestorbenen beynahe eben so vollHaare war, als der erste, der im Februar starb.§. 6.In Rücksicht der Lebensdauer kann auch nichts Bestimmtes gesagt werden, als daß sie nurdas sechszehnte Jahr erreichen sollen, weil sie schon im vierten ihre völlige Größe haben, ob-gleich noch, wie immer, Knorpel zurück bleiben. Diese Berechnung, die ich von Büffonentlehnt habe, kömmt auch völlig mit der des Hoffberg 13) überein, der bemerkt, daß sie sel-ten länger als 14 oder 16 Jahre leben.§. 7.Das Eingeweide war dem des Tannhirsches ähnlich. Sie haben keine Gallenblase. DieNieren sind glatt — die Lungen groß — die Luftröhre sehr geräumig.Das Herz war von mittlerer Größe, und enthielt, eben wie beym Tannhirsch, nur eineinzelnes Beinchen, welches eigentlich die Basis einer der Klapmembranen der großen Schlag-ader (aorta) unterstützt, nämlich diejenige, welche über die zwey Klapmembranen, über wel-chen die Kranzschlagadern des Herzens entspringen, liegen. Dies nämliche Beinchen giebt auchder membranösen Scheidewand, welche zwischen den beyden Höhlen des Herzens und der drey-eckigten Klapmembrane des rechten Herzens gefunden wird, Stärke.Bey einer andern Gelegenheit werden wir den wahren Sitz dieser Beine beschreiben, wozuich schon sehr viele Beobachtungen und Zeichnungen in Bereitschaft habe — und zwar destoeher, weil sie nirgends in ihrer wahren Lage abgebildet sind.13) Eb. S. 160. §. 12.Zweytes
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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78
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