Inhalt.35Fürst von Urthor, eine Landschaft in Lochlin, die-ses vernahm, reisete er mit einem zahlreichen Ge-folge dahin, unter dem Vorwande, das Beilagerdesto mehr zu beehren, aber in der That, um sichin den Stand zu setzen, die schöne Sulmora mitGewalt zu entführen, und sich wegen ihrer Verach-tung zu rächen. Dieses bewerkstelligte er die Nachtvor ihrer Heirath, und in jener der Ankunft vonOßian. Man kann aus dem Gedichte die übri-gen Umstände erfahren. Der Dichter bricht amEnde von der Geschichte ab. Er beklagt sein eige-nes Unglück. Er schließt mit einem Anrufe aneinen Culdee, oder einen der ersten christlichenMißionarien, die zu diesen Zeiten sich in Morvenund Ireland befanden. Dieser ist der erste Ortin allen den Gedichten Oßians, wo man einedeutliche Beschreibung eines höhern Wesens antrifft..
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