Ein Gedicht.29Der Barde zog sich zurück. Wir folgten seinenSchritten, und kamen bald zu den wirthlichenHallen von Brannd.Der Held kam uns entgegen. MännlicheMilde zierte sein Antlitz. Seine offene Stirnzeigte die Güte seines Herzens. "Willkommensagt er, ihr Söhne der Fremden, seyd willkom-men in Brannos wirthlichen Thürmen. Theiltseine fröhliche Muschel. Theilt den Streit derSpkere. Nicht unwürdig ist der Tapferkeit Preis,das reizend schwarzlockigte Mädchen von Erin;aber stark muß der Arm seyn des Kriegers, derdie Fürsten Innisfails besiegt, unvergleichlichſeine Kräfte im Kampf.Führer, gab ich zurück, “das Licht derThaten meiner Väter flammt in meiner Seele.Zwar bin ich noch jung, doch such ich meinenStrahl des Ruhms vorn in die Reihen der Feindezu greifen. Fallen, kann ich, o Krieger! aberich werd' mit Ehre erliegen.Glücklich ist dein Vater, o edler Jüngling!noch glücklicher das Mädchen deiner Liebe! MitLob soll dein Ruhm sie umringen, dein Mut ihre
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