Ein Gedicht.27Tiefe. Angenehm schimmerte der feuraugigte Ull-Erin *). Wir liefen mit frölichen Liedern durchdie wässrigten Pfade der Wogen. Der Mond, derSeherrscher der schweigenden Nacht, glänzte seyrlichin der blauen Schaale des Himmels. Er schienmit Freude seine Seiten in den zitternden Flu-then zu baden. Meine Seele war voll von denWorten meines Vaters. Tausend Gedanken theil-ten mein wankendes Gemüth.So bald der frühe Strahl des Morgens er-schien, sahn wir die grünenden Seiten von Erin,im Busen des Meers sich ausstrecken. Weiß gegendie Küste schäumten die taumelnden Wellen. Tiefin Larnors waldigte Bay trieben wir unser dunk-les Schiff, und bestiegen das hohe Gestade.Ich fragte nach der Wohnung des wirthlichenBranno. Ein Sohn von Erin führte uns zuseinen Hallen, zu den Ufern des schallenden Lego.Er sagte: "Viele kriegrischen Jünglinge sind itzoversammelt, um das schwarzlockigte Mädchen, dieschöne Evirallen zu werben. Brannd schenkt sie*) Der nach Erin leitende Stern.
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