Lieder von Taxa.12Ihr Meere, die um diesen Erdklotz euch wälzt,ihr, die ihr so schreckbar in euerm weiten Gebieteherrschet; woher kommt eure Macht? UnzählbareHeere bevölkern deine ungeheurtiefe Thäler. Euerebrausenden Wellen schäumen furchtbar, und schei-nen den Wolken zu drohn. Wer höhlte den Erd-klotz zu eurem Bett? Wer, als der Mächtige derTagelSieh, wie der ungeheure Wallfisch prangt inseiner Kraft! wie entsetzlich er durch die Unermeß-lichkeit der Wässer sich stürzt! Brausend wälzt sichsein rauschender Pfad durch die Wogen. Die bör-stenden Wellen erschrecken, sie beben, und ziehensich bei seinem Durchgang zurück. Weiß sprudeln-der Schaum rollt brüllend längs seinen glänzendenSeiten. Er ſpielt, und ſich erfreuend in ſeinemVermögen, wirft er ganze Fluten durch seine Na-se, und trotzt allen Gefahren. In der wildenWut seines grausamen Herzens, schießt er unauf-haltsam durch die Abgründe des Meers. Er be-gegnet mit Freude dem Hay, dem Seepferd unddem Krokodill, und verachtet die vereinigte Stärkeall seiner Feinde. Der unbändige Stolz seinerAugen ist Schrecken. Der Schlag seines kräfti-
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