fochten mit den Hellenen in Sicilien von Sonnenauf-gang bis zur späten Nacht; denn so lange soll dieSchlacht gewährt hahen. Amilkar aher hlieh währenddessen im Lager, und opferte auf einem groisen Schei-terhaufen ganze Thiere, deren Eingeweide ihn einenglücklichen Ausgang des Treffens vennuthen liefsen.Doch als er sein Heer auf der Flucht sah, eben als erdas Trankopfer brachte, stürzte er sich in die Flammeund verbrannte, so dafs man ihn nie wieder sah.
Ob es mit dem Verschwinden des Amilkar auf dieletzt erwähnte Weise wie die I'höuicier, oder auf dieerst gedachte, wie die Hellenen erzählen, zugegangenist, weifs ich nicht. .Die Karchedouier aber opfern ihmgleich einer Gottheit, und haben ihm in allen Kolonial-städten Denkmäler errichtet, so wie das gröiste dersel-ben in Karchedou selbst zu sehen ist.
Dieselben Gesandten, welche nach Sicilien gekom-163inen waren, begaben sich ebenfalls nach Korcyra, undsagten dort eben das, was sie auch dem Gelon gesagthatten. Die Korcyreer antworteten ihnen hierauf mitFolgendem, blieben aber ihren Worten nicht getreu.Sie versprachen ihnen nämlich Hülfe zu senden, undmit ihnen zu fechten, indem sie hinzu fügten, wie ih-nen der Fall des Hellenischen Staats keineswegs gleich-gültig seyn könnte, da sein Untergang nach wenigenTagen auch dem ihrigen die Knechtschaft bringen müfs-te. Sie würden ihnen also allerdings mit ihrer ganzenMacht beystehen. Auf diese Weise hintergingen siesie durch schöne Worte. Als es aber darauf ankam,die Hülfe zu senden, bemannten sie sftchsaig Schiffe