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3 (1801)
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ihit ganz andern Absichten. Denn sie halten kaum dieAnker gelichtet, als sie am Peloponnes hey Pylmn undTänarus landeten, um ebenfalls abzuwarten, wohin sichdas Glück des Krieges neigen würde. Sie erwartetenkeineswegs, dafs die Hellenen den Sieg davon tragenkonnten, und vermutheten vielmehr, der übermächtigel'erser würde ganz Hellas unter sein Joch bringen.Deswegen handelten sie ibren Vermuthungen gemäfs,damit sie dam Xerxes nachher sagen könnten:DieHellenen wollten uns, da wir nicht der ohnmächtig-ste, sondern nach Athen der mächtigste Seestaat un-,j ter ihnen' sind, in ein Bündnifs wider dich ver- wickeln. Wir aber mochten nicht gegen dich fech-ten, noch irgend etwas thun, was dir zuwider seyukönnte." , Durch solche Worte hofften sie einen Vor-zug vor den übrigen Staaten zu erhalten; und diesmöchte ihnen, meiner Meynung nach, auch wohl ge-lungen seyn. Für die, Hellenen hielten sie hingegeneinen scheinbaren Yorwand in Bereitschaft, dessen siesich auch bedienten, als diese sie fragten:- warum dieversprochene Hülfe nicht erschienen wäre. Sie sagtennämlich:-'sie hätten sechszig Triertin bemannt; heftigeStürme aber hätten sie gehindert, über das MaleischeVorgebirge hinaus zu segeln. Dies, und keine Feigheit,hätte sie abgehalten, nach Salamis zu kommen und ander Seeschlacht Theil zu nehmen.t Qg Als die Hellenischen Gesandten, welche man nachKreta geschickt hatte, diese Insel erreichten, suchtensie auch hier die verschiedenen Staaten zu einem Bünd-nisse zu bereden. Die Kreter aber sandten auf gemein-