liandlung fürchtete, führte er ebenfalls nach Syrakus,Verkaufes sie aber zu Sklaven aufserhalb der Insel.Auf gleiche Weise machte er es mit den SicilischenFuböern, und beydeni.il leitete ihn die Ueberzengung,dafs der Demos immer den schlimmsten Theil der Bür-ger ausmache.
Auf solche Weise war Gelon ein mächtiger Fürst'^geworden; und jetzt kamen die Gesandten der Helle-nen zu ihm nach Syrakus, die ihn, nachdem man sievorgelassen hatte, mit folgenden Worten anredeten:„Uns sandten die Lacedämonier und Athenijnser nebst„ihren Buudsgenossen, um deinen Beystand wider die„Barbaren zu fodern. Denn ohne Zweifel hast du es„schon vernommen, wie ein Persischer Mann Brücken„über den Hellespont geschlagen und auf denselben„das ganze Morgenland aus Asien hinüber geführt hat,,,um Hellas mit Krieg zu überziehen. Seinem Vorge-„ben nach ist sein Zug blos gegen Athen gerichtet, in„der That aber gedenkt er ganz Hellas unter sein Joch„ zu bringen. Du aber hast eine grofse Macht erwor-,,ben, und herrschest als König von Sicilien über einen„grofsen Theil von Hellas. Darum eile denen, welchen„die Freyheit unsers Vaterlandes am Herzen Hegt, zu„Hülfe; und kämpfe zugleich mit uns für die gemein-schaftliche Sache. Denn ist ganz Hellas vereinigt, so„kann es eine grofse Macht stellen, und wir dürfen„unsern Feinden die Spitze bieten. Wollte aber ein„Theil unserer Landesleute uns verrathen, und ein an-„derer sich den Gefahren des Krieges ganz entziehen,„ so würden die bessern unter uns zu schwach seyn,