Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
104
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und der Krieg, durch den Fall von ganz Hellas, einschreckliches Ende nehmen. Denn hoffe nicht, dafsder I'erser, nachdem er uns unterjocht hätte, nichtauch zu dir kommen würde; sondern siehe dich jetzt,da es nooh Zeit ist, vor. Indem du uns heystehst,rettest du dich selbst, und nur eine wohl überlegteSache pflegt ein glücklicher Ausgang zu krönen."

Aeufserst aufgebracht erwiederte Gelon hiarauffi58Wie! ihr Hellenen, ihr wagt es, mich mit stolzenWorten zur Bundsgenossenschaft wider den l'erser-König aufzulodern; und ihr selbst, als ich euch indem Kriege, den ich wider die Karchedonier zu luh-ren hatte, um Beystand wider den Baibaren bat; alsich euch ersuchte, wegen der Ermordung des Dorieus,des Anaxandrides Sohn, an den Egestäern Bache zunehmen; als ich mich erbot, euch beyzustehen, um,,den Handelsstädten, von denen ihr so viel Nutzenund Reicbthümer an euch zieht, ihre vorige Freyheitwieder zu verschaffen; ihr sandtet mir weder Hülfe,noch nahmt ihr die verlangte Bache; und wäre es aufeuch angekommen, so befände sich diese ganze Ge-gend jetzt in der Gewalt der Barbaren. Aber die Sa-che wandte sich zu unserm Vortheil; und jetzt, dader Krieg eine andere Richtung genommen hat undnach euren Staaten hinüber gewandert ist, denkt ihreinmal wieder an den Gelon. Doch die Verachtung,welche ihr mir bewiesen habt, will ich euch nichtdurch gleiche Verachtung vergelten. Nein, ich stehebereit, euch zu Hülfe zu eilen, mit zweyhundert Trie-ren, zwanzigtausend Hopliten, zweytausend schwer-