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nossen dennoch die Laccdnnionier, zwar nicht freywil-lig, sondern durch die Eroberung ihrer Städte mittelstder feindlichen Flotte dazu gezwungen, endlich verra-then und verlassen haben. Verlassen aber würden jenezwar herrliche Thaten gethan, und vielleicht einesschönen Todes gestorben seyn, aber dennoch früheroder später, indem sie auch die übrigen Hellenen alleauf der Persischen Seite gesehen hätten, gezwungenmit dem Xerxes unterhandelt haben. In beyden Fäl-len also würden die Hellenen unter das Persische Jochgekommen seyn. Denn ich kann mir nicht vorstellen,welche Vorthüile die Mauern auf dem Isthmus ge-bracht haben würden, wenn der König Herr der Seegeblieben wäre. Der wird also der Wahrheit: gemäfsreden, der die Athenienser die Retter von Hellasnennt; denn auf welche Seite sie sich schlugen, aufder mufste der Sieg bleiben; und als sie die Freyheitvon. Hellas zu ihrer. Sache machten, hoben sie durchdiesen Schritt den Muth aller übrigen HellenischenStaaten, welche sich nicht auf die Seite der Terser ge-schlagen hatten, und retteten das Vaterland nächst denGöttern vor der Knechtschaft des Königes. Selbst dieschreckenden Orakel, welche sie aus Delphi erhieltenund die ihnen Furcht einflöfsen mufsten, vermochtensie nicht, Hellas zu verlassen ; sondern sie blieben undbehielten den Muth, den Feind in ihrem Lande zu,erwarten.
Die Athenienser hatten nämlich Gesandte nach Delmfophi geschickt, um das Orakel zu befragen. Und nach-dem sie den Gebräuchen des Tempels Genüge geleistet