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und sich in demselben niedergesetzt hatten, redete siedie Pythia, welche Aristonike hiefs, mit folgendenWorten an:
Anne, was fleht ihr? O weicht nach den Grenzen der
Eide, die WohnungUnd der runden Stadt erhabene Gipfel verlassend.Dean nicht das Haupt bleibt fest, nicht der Leib, nicht
die Spitze der Fufie,Nicht die Hand' und nichts von der Mitte; vernichtet
wird alles.Denn sie zerstöret das Feu'r und der schrecklich wü-
thende Ares,Welcher auf Syrischem Wagen daherrollt. Doch nicht
nur die deine,Nein, der ragenden Burgen noch viele verleiht er dem
Feuer,Viele Tempel der ewigen Gotter, die jetzt schon vom
SchweifseFliefsen ihr seht und vor Schrecken erbebend. Es stürzt
von der DächerZinnen das schwarze Blut der Seher des traurigen
Schicksals.„Doch jetzt weicht aus dem Tempel und stählet eu'r
Herz vor dem Unglück."
141 Diese Antwort stürzte die Atheniensischen Ge-sandten in die tiefste Betrübnifs, und beynahe in Ver-zweiflung. Timon, des Androbulus Sohn, ein angese-hener Bürger aus Delphi, rieth ihnen daher, als Flehen-de Zweige zu ergreifen, und das Orakel noch einmalzu befragen. Die Athenienser folgten seinein Kätheund sprachen darauf: O Konig, sieh auf die Zweige,die wir als Flehende in unsern Händen halten, und er*theile uns einen bessern Ausspruch für unser Vater-