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Siebentes Kapitel.
'SölJer Feldzug des Königes war angeblich gegen di<sAlhenieriser gerichtet, in der That aber gegen ganzHellas. Die Hellenen, welche lange Zeit vorher davonhörten, waren untereinander selbst uneinig. Denn ei-nige gaben dem Perser Erde und Wasser, und glaubtensich dadurch gegen jedes ihnen von den Barbaren dro-hende Unglück gesichert; während andere, welche3ich nicht unterwarfen, in grofser Furcht schwebten,sowohl weil Hellas keine Flotte hatte, die sich derPersischen hätte widersetzen können, als weil sie sa-hen, dafs viele Hellenische Staaten keinen Theil andem Kriege nehmen wollten, und sich vielmehr als ei-,frige Anhänger der Barbaren zeigten.
i3g Hier mufs ich mich auf eine Weise erklären, wel-che vielen Menschen zuwider seyn wird. Wo ichaber die Wahrheit erblicke, werde ich nicht schwei-gen, Hätten die Athenienser aus Furcht vor der her-annahenden Gefahr Hellas verlassen; oder hätten sie,wenn sie auch nicht geflohen, sondern geblieben wä-.ren, sich dem Xerxes ergeben, so würde es niemandgewagt haben, sich den Barbaren zur See zu widersez«zen. Und wäre dies geschehen, so würde Hellas fol-gendes Schickiäl getroiFen haben. Angenommen, auchdie Peloponnesier hätten den Isthmus mit mehrerer»Mauern bekleidet, so würden die übrigen ßundesge«