Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
84
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wunderung werth, und eben so folgende Rede. Alssie nämlich zu Susa bey dem Hydarnes angelangt wa-ren, nahm sie dieser, ein Perser von Geburt, und Be-felilsbaber der am Meere wohnenden Volker in Asien,bey sich auf und bewirthete sie. Nach dem Gastmahlesprach er zu ihnen:Warum, ihr EacedämonischenMänner, wollt ihr nicht des Königes Freunde wer-den? Seht ihr doch an mir und an meiner Lage, wieer tapfere Männer zu ehren weifs. So würde er auch.,euch, aus Achtung für euern Muth, heyde mit Stadt'hallerschuften in Hellas beschenken." Hierauf er-wiederten jene:Hydarnes, du vermagst nicht zu be-ürtheilen, was du uns zu wählen räthst. Denn deinIValh richtet sich allein nach dem, was du kennst,weil jeder andere Zustand dir fremd ist. Du kennstdie Sklaverey; aber nicht der Freyheit Süfsigkeit, dadu diese nimmer kostetest. Hättest du sie gekostet,du würdest uns rathen, mit jeder Waffe dafür zu kämpfen. "

Dies war ihre Antwort. Als sie darauf nach S.usarjGvor den König kamen, und die Trabanten des Xeixes ihnen befahlen, sich auf die Erde nieder zu werfenund sie dazu zwingen wollten, weigerten sie sich zugehorchen, und betheuerten, da,fi sie es nicht Lfau'nwürden, wenn mau sie auch mit dum Kopf auf die.Erde niederstotsen wollte. Denn es sey ihrer Gewohn-heit zuwider, sich vor einem Menschen niederzuwer-fen, und mit solcher Absicht wären sie auch nichtnach Persien gekommen. Darauf, nachdem sie dieseZumuthung von .sich abgelehnt hatten, sprachen sie;