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„König der Meder, .uns senden die Lacedämonier, da-„mit du an uns für die in Sparta ermordeten Fersi*,, sehen Heerolde Rache nehmen mögest." Xerxes abererwiederte aus Stolz: er wolle den Laceuäinoniernnicht ähnlich werden, die. alles, was seit ]eher unterden Menschen als Sitte gegolten, übertreten, und Heer-olde ermordet hätten. Auch wünsche er auf keineWeise ihrem Verlangen Geniige zu leisten, und an ih-nen eine Rache zu nehmen, die ihren Staat von derSchuld befreyen würde.157 Durch diesen Schritt der Spartiaten ward des Tal-thybius Zorn für den gegenwärtigen Augenblick be-sänftigt, obgleich Sperthies und Bulis nach Lacedämonzurück kehrten. Doch erwachte er, der Erzählung derLacedämonier zufolge, viele Jahre nachher noch ein-mal, während des Krieges der Peloponnesier gegen dieAüienienser; und dieser letztere Vorfall scheint mirder wunderbarste zu seyn. Denn dafs des TalthybiusZorn durch die Ermordung der Heerolde gereizt, underst nach geleisteter Genugthuung gestillt ward, foder-l.e die Gerechtigkeit. Offenbar aber war es eine Wir-kung der göttlichen Rache, dafs das Verderben dieSöhne jener Männer, den Nikolas nämlich, des Bulis,und den Aneristus, des Sperthies Sohn, traf, welcherletztere mit einem bemannten Lastschiffe TirynlhischeSchiffer gefangen nahm. Diese Männer nämlich, wel-che man von Lacedämon aus als Gesandte nach Asiengeschickt halte, wurden durch den Thracischen KönigSitalkes, des Teres Sohn, und den Abderiten Nyinpho-dorus, des l'ythes Sohn, verratben, bev Bisanth im