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Sechstes K a p i t e 1.
Bey Therma sah Xerxes die überaus hohen ,Cebirgei28Thessaliens, den Pelion und Ofsa; und als er vernahm,dafs sie nur durch ein enges Thal, welches der Peneusdurchströmt, von einander getrennt; würden, und dafsdies der einzige Weg sey, der nach Thessalien führte,erwachte in ihm der Wunsch, zu Schiffe die Mündungdes Peneus zu besuchen. Sein Heer aber gedachte erweiter hinauf durch Macedonien, neben der Stadt Go-nus vorbey nach dem Lande der Parrhäber zu führen,weil man ihm diesen Weg als den sichersten geschil-dert hatte. Indessen that er seinem Verlangen vorerstGenüge, bestieg das Sidonische Schiff, dessen er sichbey solchen Gelegenheiten bediente, und gab auch demBest der Flotte das Zeichen, die Anker zu lichten; dieLandmacht aber liefs er bey Therma zurück. Als erdarauf bey der Mündung des Peneus anlangte, erregtediese sein höchstes Erstaunen. Er liefs die Wegwei-ser vor sich kommen, und fragte sie: ob man denStrom durch keinen andern Weg in das Meer leitenkönnte *). Die Wegweiser antworteten, so wie sie denso
") Der Sage nach war Thessalien in altift Zeiten ein Seewegder von allen Seiten mit hohen Bergen umgeben war.Diese Landschaft nämlich ist im Osten durch den Pe<hon und Ofsa, die an ihrem Fufse zusammen hängen,im Norden durch den Olympus, im Abend durch den
Pindus,