Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
75
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Achämeniden war, krank ward und starb. Er übertrafan Körpergröfse alle l'erser; denn seine Höhe betrugfünf königliche Ellen, weniger vier Zoll. Auch hatteer die stärkste Stimme unter allen Menschen, so datasein Verlust den König sehr schmerzte, und dafs erden Befehl ertheilte, ihn mit der gröfsten Pracht zubeerdigen. Das ganze Heer nahm an der Begräbnifs-feyer, so wie an der Wehklage, Theil; und die Akan-thier opfern dem Artachäs auf den Befehl eines Ora-kels gleich einem Heroen, indem sie ihn mit seinemNamen anrufen, Die Hellenen, welche das Heer aufnahmen undden Xerxes bewirtheten, geriethen sämmtlich in dasäufserste Elend, so dafs sie Haus und Hof verlassenmufsten. Die Thasier zum Beyspiel, welche den l'er-ser-König mit seinem Heere, um ihrer auf dem festenLande gelegenen Städte willen bewirtheten, und demSohne des Orgeus, Antipater, einem ihrer angesehen-sten Bürger, die Besorgung des Ganzen übertragen,mufsten aus der abgelegten Rechnung dieses Mannessehen, dafs dieses Gastmal ihnen vierhundert Silberta-Jiglente gekoslet hatte. Beynahe auf ähnliche Weise sa-hen die übrigen Städte sich, zufolge der durch die Vor-steher abgelegten Rechnung, mitgenommen. Denn solchein Gastmahl ward immer lange vorher angekündigt,und war üufserst prächlig. Sobald nämlich die Bewoh-ner einer Stadt, durch die Herolde, von der Annähe-rung des Heeres hörten, theilten sie den Getreide-vorrath unter die Bürger aus, und bereiteten Monatelang Waitzen und Gerstenmehl; mästeten das beste