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lebendig in die Erde ein. Es ist Persische Sitte, Men-schen lebendig einzugraben, und so erzählte man mirauch: dafs Amestris, des Xerxes Gemahlin, in ihremAlter zweymal sieben Kinder vornehmer l'erser eingra-ben liefs, um eine Gottheit zu versöhnen, die nach ih-rem Vorgeben unter der Erde herrscht.
Als das Heer den Slrymoa im Rücken hatte, zogn,5es an dem westlichen Seeufer und der auf demselbengelegenen Hellenischen Stadt Argilus vorüber. Dieseund die höher gelegene Gegend führt den Namen Bi-sallia. Hierauf behielt Xerxes den Meerbusen von Po-sideium zu seiner linken, zog durch das Syleh'che Ge-filde und an der Hellenischen Stadt Stagirum vorüber,und gelangte nach Akanthus, Zugleich liefs er sichvon allen Völkerschaften aus der Gegend des Fangäi-schen Gebirges, welche ich vorhin genannt habe, be-gleiten; von den Anwohnern des Meeres zur See, undvon den mehr Landeinwärts wohnenden zu Lande.
Alles Land, welches das Heer des Königes auf sei-nem Zuge betrat, pflügen und besäen die Thracier nicht,sondern verehren es hoch bis auf den heutigen Tag.Als der König nach Akanthus gelangte, ertheilte er denn6Bewohnern dieser Stadt das Gastrecht; beschenkte siemit einem Mi:disciien Kleide, und lobte sie sehr, alser ihren Eifer zum Kriege bemerkte, und von dem Ka-nalbau hörte.
Während sich Xerxes aber noch in Akanthus be-117fand, begab es sich, dafs Artachäs, welcher dem Ka-nalhau vorgestanden hatte, hey dem Xerxes selbst ingrofsem Ansehen stand, und aus dem Geschlecht der