Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
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auch und zwar auf dem höchsten Gipfel der Gebirge,das Orakel des Dionysus, dem die sogenannten Befserunter dem Volke vorstehen. Eine l'riesterin ertheilt,wie zu Delphi, die Orakel; und diese sind nicht dunk-ler als jene.112 Nachdem Xerxes seinen Weg durch Thracien zu-rück gelegt hatte, zog er an den Festungen, der Land-schaft Pieria vorüber, von denen die eine Fhagre, dieandere Pergamus heifst. Zugleich Jiefs er zur Hechtendas grofse und hohe Pargäische Gebirge liegen, wel-ches Gold- und Silberminen hat, die die Pieren, Odo-jnanter, und vorzüglich die Satrer benutzen.115 An den Päonen, Dobereu und Päopleern, die imNorden des Pangäischen Gebirges wohnen, zog Xerxesvorüber, und lenkte seine Schritte gegen Westen, biser an den Stryrnon und an die Stadt Eium gelangte,wo Boges, welcher damals noch lebte und dessen icheben erst erwähnt habe, Stadthalter war. Diese Land-schaft am Fufse des Pangäischen Gebirges heifst Phyl-lis, und erstreckt sich gegen Abend bis an den Angi-tesstrom, der sich in den Strymon ergiefst; gegen Mit-tag aber bis an den Strymon selbst. Diesem Stromebrachten die Mager ein Opfer von weifsen Pferden,und weissagten daraus dem Konige Glück und Heil.^Nachdem sie aber diese und viele andre heilige Ge-bräuche vollbracht hatten, zog das Heer bey den soge-nannten Neun-Strafsen im Edoner-Lande, auf Brücken,welche es schon dort vorfand, über den Strymon. Undals die Perser den Namen des Ortes hörten, gruben sieneun eingeborne Knaben, und eben so viele Mädchen