Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
72
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den weit berühmten Seen Ismaris und Eistonis vor-über, von welchen der erste zwischen Maronen undStryma, der zweyte hey Dikea liegt, und die StrömeTrauus und Kampsatus aufnimmt. Bey Abtlera warkein beträchtlicher See, an welchem Xerxes vorüberziehen konnte, "und deswegen lehnte er sich an denNestus, der sich in das Meer ergiefst. Indem er dar-auf seinen Weg weiter verfolgte, zog er an den Städ-ten des festen Landes vorüber. In der Nähe einer der-selben, welche den Namen I'istyris führt, befindet sichein fiischreicher See von bitterem Wasser, der ohnge-fähr dreyfsig Stadien im Umfange hat. Diesen leertendie Lastthiere, welche hier getränkt wurden, alleinaus, dergeslalt, dafs sie ihn trocken zurück liefen. Diean dem Seeufer gelegenen Ortschaften, so wie die Hel-lenischen Städte lief's Xerxes links liegen.

Die Thracischen Völkerschaften, durch deren Ge-nobiete das Heer zog, waren die Täter, Kikonen, Bisto-nen, Sapäer, Dersäer, Edoner und Satrer. Welche vondiesen am Meere lagen, müßten auf der Flotte Dienstenehmen, so wie die mehr Landeinwärts wohnenden,welche ich eben genannt habe, bis auf die Satrer nach,alle der Landmacht gezwungen folgten. Die Sntrermaber sind, so viel wir wissen, noch nie irgend einemMenschen unterworfen gewesen, und bis auf den heu-tigen Tag das einzige Thracische. Volk, welches seineI'Veyheit behauptet hat, Denn sie wohnen auf hohen,mit all.sn Gattungen von Bäumen bewachsenen Gebir«gen, deren-Gipfel ein ewiger Schnee bedeckt; und sie>nd tapfere Jvrieger. In ihrem Lande befindet sich