dem hielt sich bis auf das Aeufserste, damit er demKonige nicht der Feigheit seine Erhaltung zu verdan-ken scheinen mochte. Als er sich darauf zuletzt vonallen Lebensmitteln in der Festung entblöfst sah, liefser einen gröfsen Scheiterhaufen errichten, seine Kinder,Weiber, Beyschläferinnen und Sklaven umbringen, undins Feuer werfen. Dann befahl er, alles Gold undSilber, welches sich in der Stadt hefand, von der Fe-stung hinab in den Strymon zu senken; und stürztesich, nachdem dies alles vollbracht war, selbst in dieFlammen. Um dieser That willen wird Boges bis aufden heutigen Tag von den Fersern mit Recht ge-priesen.
108 Von Doriskus drang Xerxes weiter gegen Hellasvor, und zwäng alle Völker, zu denen er gelangte, seinHeer zu verstärken. Denn wie ich weiter oben gesagtLabe, hatte Megabazus, und nach diesem Mardonius,dies ganze Land bis nach Thessalien hin dem Königezinsbar gemacht. Nachdem Xerxes von Doriskus auf-gebrochen war, zog er an den Samothracischen Festun*gen vorbey, von denen die letzte, am westlichsten ge»legene, Mesambria heilst. Zunächst an diese stufst dieStadt der Thasier, Stryiua, durch deren Gebiet derLifsus strömt, welcher damals nicht Wasser genug fürdas Heer des Xerxes hatte. Diese Landschaft hiefsehemals Galaika, und wird gegenwärtig Briantika ge«nannt; eigentlich aber gehört auch diese den Kikonen.
109 Als das Heer über das jetzt wasserlose Bette desLifsus gesetzt hatte, zog eä an den Hellenischen Städ-ten Maronea, Dikea und Abdera, und demnächst an