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kommen und redete ihn, als er erschien, mit folgendenWorten an: „ Demaratus, es gefällt mir, dir einige Fra-„gen vorzulegen. Du bist ein Hellene, und stammst,„wie ich sowohl durch dich selbst, als durch deine„übrigen Landsleute, die ich gesprochen habe, weifs,„aus einer der gröfsten und mächtigsten der Helleni-„ sehen Städte. Nun sage mir, ob du glaubst, dafs die„Hellenen sich meinen Absichten widersetzen werden.„Ich selbst bin überzeugt, dafs Hellas ganzes Volk und„alle im Westen von Europa wohnenden Menschen,„selbst wenn sie zu einem einzigen Heere vereinigt„wären, meinem Angriffe, bey der Ungleichheit der„Gesinnungen, welche unter ihnen obwaltet, nicht ge-„wachsen seyn würden. Ich will aber auch deine„Meynung über diese Sache vernehmen."
Auf diese Frage erwiederte jener: „Willst du die„Wahrheit von mir vernehmen, o König, oder nur was„deinen&Ohren schmeichelt?" Xerxes befahl ihm hier-auf, seine Meynung frey zu sagen, und versprach, dafser ihm darum in Zukunft nicht minder werth seynsollte.»02 Als Demaratus dies vernahm, sprach er: „König,„da du Wahrheit von mir zu hören verlangst, so will„ich so zu dir-reden, dafs du in Zukunft; einen jeden,„der dir dasselbe sagt, als aufrichtig erkennen wirst.„Seit jeher hatte die Armuth das Bürgerrecht in allen„Hellenischen Staaten; die Tapferkeit aber erwarben„wir durch weise Erziehung und mächtige Gesetze»„Diese lehrten uns die Dürftigkeit abwehren und will*„kührliche Beherrschung. Ich schätze alle Hellenen,III. B. E