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„Lebens kosten, so machen sie uns ihre Misgunst nur„um so fühlbarer."
Hierauf erwiederte der König: ,,Du schilderst das 47„menschliche Leben der Wahrheit geinäfs, Artaban.,,Lasse aber diese traurigen Gedanken fahren, da uns„glücklichere Begebenheiten beschäftigen, und sage„mir nun, ob du, wenn dir das Traumgesicht nicht so„deutlich erschienen wäre, bey deiner früheren Mey-„nung, dafs ich nicht gegen Hellas zu Felde ziehen,„sollte, geblieben seyn oder sie verlassen haben wür-„dest?i Sprich, und sage mir dies der Wahrheit ge-„mäfs."
Jener antwortete: „Möge die Deutung des Traum-„gesichls so in Erfüllung gehen, wie wir beyde es„wünschen. Aber wider meinen Willen kämpft noch„ die Sorge in meinem Innern; und es scheint mir, dafs,, nebst vielem andern, zwey der mächtigsten Dinge„sich der Ausführung deiner Entwürfe widersetzen„müssen."
„Unglücklicher Mann, erwiederte Xerxes, welches 48„sind denn die beyden Dinge, die sich meinen Absich-ten noch widersetzen sollten? Scheint dir mein Heer,, etwa zu gering an Zahl, und das Hellenische dem„meinigen überlegen zu seyn; oder glaubst du, dafs.„unsere Flotte der ihrigen nicht gewachsen sey; oder„scheint dir dies beydes zugleich statt zu finden?„Denn wähnst du, dafs wir aus solchen Ursachen bey„einem Kampfe mit. ihnen den kürzern ziehen würden,„so wollen wir so schnell wie möglich noch ein zwey-„tes Heer zusammen treiben lassen."