„geren Söhne nämlich soll unsere Gastfreundschaft ret-„ ten; den einen aher, der dir der liebste war, lasse ich„am Leben strafen."
Als er dem Vater dies geantwortet hatte, befahler augenblicklich den Männern, denen zufolge ihresAmtes die Ausführung solcher Befehle oblag, den ält-Sten Sohn des Fythius aufzusuchen, ihn mitten durch-zuschneiden, und von den beyden Hälften des Körpersdie eine auf die rechte, die andre auf die linke Seiteder Strafse zu legen, welche er das ganze Heer einzu-schlagen gebot.
Nachdem dies geschehen -war, zog das Heer zwi- 40sehen beyden Theilcn des Leichnams durch. Der Zugbegann mit den Lastthieren und den Leuten,, die fürdie Fortschaffung des Gepäcks angestellt waren. Aufdiese folgte ein aus allen Völkerschaften gemischterHaufen, der die Hälfte der gesammten Mannschaft aus-machte, und beständig in einer gewissen Entfernungvor dem Könige hinzog. Dann kamen zuerst tausend,aus allen Persern gewählte, Reuter; dann tausend eben-falls auserwählte Lanzenträger, mit zur Erde gekehrterSpitze der Waffen; dann die zehn sogenannten heili-gen Nisäischen Pferde *). Auf diese folgte der heili-ge Wagen des Dis mit acht weifsen Pferden bespannt,deren Lenker mit den Zügeln in der Hand hinter ih-nen herging, weil kein Sterblicher sich auf den Sitz
*) Diese Pferde haben aus folgendem Grunde den Nahmender Nisäischen Pferde erhalten. Im Modischen Landeliept eine grofse Ebene, die Nisäischen Gefilde genannt,, welche diese grofsen Pferde erzeugt.