Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
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des Wagens niederlassen darf. Unmittelbar darauf fuhrXerxes auf seinem von Nisäischen Pferden gezogenenWa»enj sein Wagenlenker Fatiramphes, des OtanesSohn, ein geborner Perser, ging neben dem Wagen her.

41 So verliefs Xerxes Sardis; stieg aber zuweilen,

wenn er dies vorzog, aus seinem offenen Wagen in ei-nen verdeckten. Hinter ihm her zog seine [Leibwache,Welche aus tausend der tapfersten und vornehmsienPerser bestand, die Lanzen trug, wie die Sitte es fo-derte. Dann folgten tausend auserlesene Reuter, unddarauf zehntausend aus den übrigen Persern erwählteManner, welche das Fufsvolk ausmachten. Pausendvon diesen hatten, statt der spitzen Lanzenenden , gol-dene Granaten, und umschlossen die übrigen neunlau-send, die nur silberne Granaten an ihren Lanzen hat-ten. Auch jene Abtheilung des Heeres, welche mitzur Erde gesenkten Lanzenspitzen vorab zog, unter-,schied sich durch goldene Granaten ; so wie alles, wasdem Xerxes zunächst folgte, goldene Aepfcl trug. DenZug dieser zehntausende schlofs dann wieder ein Hau-fe von tausend Mann Persischer Reutere.y; und erstnach einem Zwischenraum von zwey Stadien folgte derübrige Theil des Heeres, welcher aus allen Völkern,gemischt, wie der erste, zog.

j2 Als das Heer aus Lydien aufgebrochen war, ge.

langte es zuerst an den Kaikus, und in das MysischeGebiet; liefs dann das Gebiree von Kane zu seinerLinken liegen, und zog durch Atarne nach der StadtKarine, und darauf durch das Thebi&ohe Gefilde nebenAtramytteum und Antandrus, einer Pelasgischen Stadt,