Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
18
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pes, Cyrus, Kambyses und Achaemenes als meine Vör-fahren nennen dürfen, wenn ich mich nicht an den,, Atheniensern rächen wollte. Zudem bin ich über-zeugt, dafs auf den Fall wir selbst uns ruhig haltenwollten, iene dies nicht thun, sondern unser Reich mit Krieg überziehen würden, wie dies schon aus demerhellt, was sie früher thaten, da sie zuerst nachAsien herüber zogen und Sardis verbrannten. Keinervon beyden Theilen kann mehr zurück weichen, son-dern wir müssen entweder selbst angreifen, oder uns angreifen lafesen; und die Hellenen müssen Asien,oder die Perser Europa beherrschen. Keinen Mittel-weg gestattet die Erbitterung beyder Völker einzu-schlagen; und da wir der zuerst beleidigte Theil sind,so ist es unsrer Würde gemäfs, an den Hellenen Ha-sche zu suchen; zugleich werde ich denn auch sehen,in welches Unglück mich ein Krieg mit den Men- sehen führen kann , welche schon Pelops, der Phry-giev, der nur ein Knecht meiner Väter war, derma-fsen unterjocht hat, dafs noch heut zu Tage das gan- ze Land mit sanrmt den Bewohnern nach seinem Nah-men benannt sind."

Nachdem er so geredet, entliefs er die Versamm-lung. Als es aber Nacht ward, beunruhigten ihn dieWorte des Attab.-n. Er überlegte die Sache noch ein-mal, und fand, dals es keinesweges ralhsam für ihn wä-re, den Krieg gegen Hellas zu unternehmen. Mit die-sen Gedanken schlief er ein. In derselben Nacht abersah er, wie die Perser versichern, ein Traumbild, einengrofsen wohlgestalteten Mann, der ihn mit folgenden