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finde; denn sie duldet nicht, dafs neben ihr ein an-dres Wesen seines Uebermuthes froh werde."
Jede Uebereilung bey irgend einer Sache gebiertFehltritte, mit ihrem gewöhnlichen Gefolge von schwe-ren Züchtigungen; die Bedachtsamkeit hingegen istfruchtbar an glücklichen Ereignissen, die, wenn sie,sich auch nicht gleich offenbaren sollten, doch in der,j Zukunft sicher erkannt werden. "
„Diesen Rath ertheile ich dir, o König, dir aber,„Mardonius, Sohn des Gobryas, deinen albernen Reden,durch welche du die Hellenen unverdienter Weise„herab zu würdigen suchst, ein Ziel zu setzen. Dennindem du die Hellenen auf solche Weise verläum-dest, reitzest du den König nur noch mehr,' einenFeldzu«- wider sie zu unternehmen. Doch scheintauch diese Absicht allein deinen Handlungen zum, Grunde zu liegen; aber nimmer möge es dir damit„gelingen. Denn abscheulich ist jede Verläumdurig,„da immer zwey Menschen dabey einem dritten Un-recht zufügen. Der Verläumder fehlt, da er einen„Abwesenden anklagt; und derjenige, der ihn anhört,da er dem Verläumdeten ein Vergehen beymifst, ohne„den Grund zur Anklage genau erforscht zu haben;,der Abwesende aber leidet doppelt, indem er durch„den einen verläumdet und von dem andern für„schlecht gehalten wird."
„Sollen wir indessen durchaus gegen diese Männer„zu Felde ziehen, so bleibe der König wenigstens im„Persischen Lande zurück; wir aber wollen unse-„re beyderseitigen Kinder als Unterpfand ausstellen.
„ Dann