Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
15
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sich ihm nicht widersetzt, so war es um das Tetsi-sche Heer geschehen. Ist es nicht entsetzlich, wem;man hört, clafs das Schicksal des Reichs von einemeinzigen Manne aligehangen hat? Stürze du dichnicht ohne Noth in gleiche Gefahr, und folge meinemRathe. Entlasse gegenwärtig die Versammlung, undhast du dann die ganze Sache noch einmal bey dirselbst erwogen, so befiehl, was dir das beste schei-nen wird; denn nichts, ich weifs es, bringt uns grö-üeren Vortheil, als reifliche Ueberlegung. Entsprichtdann auch der Erfolg nicht unserer Erwartung, so haben wir das Unternehmen nichts desto weniger vor-der wohl überdacht, und nur das Schicksal hat unse-re Plane vereitelt. Gelingt aber ein Unternehmen, zudessen Ausführung man mit Unbedachtsamkeit ge-schritten ist, so bleibt dies Gelingen immer einemglücklichen Fund ähnlich, und es war darum nichtminder leichtsinnig beschlossen.'"

Du siehst, wie die Gottheit stets auf die gröfs-ten Thiere ihre Blitze zuerst schleudert, wie sie ihrenUebermuth nicht duldet, und nur das kleine ihreEi-fersucht nicht reitzt. Du siehst, wie ihre Geschosse immer die höchsten Bäume und Gebäude treffen.Ueberall trachtet sie, das höchste zu vernichten, unddemgemäfs sehen wir auch oft, wie ein grofses Heerdurch ein weit geringeres zu Grunde gerichtet wird,wenn sie eifersüchtig die Furcht über jenes sendet,oder ihre Blitze unter dasselbe schleudert, damit eseinen seinen Ansprüchen wicht gemäfsen Untergang