„Athen selbst nicht weit mehr entfernt war. Auch„habe ich vernommen, dafs die Hellenen, sey es aus„Unverstand oder aus Unwissenheit, ihre Kriege äus-serst ungeschickt führen. Sobald sie sich nämlich„unter einander einen Krieg angekündigt haben, suchen„sie beyderseits den schönsten und ebensten Ort aus,„und kommen auf demselben zusammen, um mit ein-ander zu kämpfen; , dergestalt, dafs selbst die Sieger,,das Schlachtfeld nie verlassen, ohne einen grofsen„Verlust erlitten zu haben, der Besiegten ganz zu ,ge-„ schweigen; denn diese werden völlig zu Grunde ge-wichtet. Sollten sie nicht vielmehr, da sie doch die-selbe Sprache verbindet, durch Herolde und Gesandte„ihre ,£wistigkeiten ganz ohne Krieg zu schliohten su-„cben; oder wenn sie sich denn durchaus wechselsei-tig bekriegen müssen, einen Ort für die Schlacht„wählen, der den Angriff erschwerte? Nun aber war„eben diese zweckwidrige Weise, den Krieg zu füh-„ren, daran Schuld, dafs ich bis in das Macedonische,, Land gelangle, ohne dafs es ihnen möglich gewesen„wäre, mir ein Treffen zu liefern. Wer sollte sioh„aber dir in feindlicher Absiebt widersetzen, wenn du„mit der ganzen Land- und See-Macht Asiens in den„Krieg ziehst? Nein, ich kann es nicht glauben, dafs„solche Kühnheit die Völker in Hellas beherrscht; und„täuschte ich mich auch in dieser Ueberzeugung, und„sollten sie tollkühn genug seyn, sich in ein Gefecht„mit uns einzulassen, so würden sie dadurch nur be-„lehrt werden, wie wir im Kriege alle übrigen Völker„übertreffen. Nichts bleibe also unversucht; ohne Ver-
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