„nen Vorschlag eurer Ueberlegung, und fodre demge-„mäfs einen jeden, der reden will, auf, mich von sei-ner Ansicht der Sache zu unterrichten.''
: Mit diesen Worten schlofs der König seinen Vor-trag; und jetzt trat Mardonius auf und sprach : „Gebie-„ter! du bist der erhabenste aller Perser, aller, welche„jemals gelebt haben, so wie aller, welche in Zukunft,jnoch leben werden. Denn gleich wie jedes deiner„Worte trefflich und wahr ist, so thust du auch wolil„daran, wenn du nicht zugeben willst, dafs die Jon er,iin Europa uns ungestraft verhöhnen, wie es ihnen„nicht zukommt. Wahrlich, es wäre entsetzlich, wenn,,wir, nachdem wir die Saker, Inder, Aethiopen und„ Assyrier und so manche andre grofse Völker, welche„die I'erser auf keine Weise beleidigt hatten, blofs,,weil uns nach ihrem Besitz'gelüstete, unterjocht ha-„ben, die Hellenen'nicht strafen wollten, die sogar„des Streites Urheber sind? Wie, was sollten wir,', fürchten, welche Reichthümer, welches so zahlreiche„Heer, das sich hier unsern Absichten widersetzen„könnte?"
„Mit ihrer Weise den Krieg zu führen sind wir„bekannt, und wissen, wie schwach sie sind.' Ihre,iSöhne, die sich in unserm Reiche niedergelassen, und,iwelche die Namen Joner, Aeoler und Dorier führen,„haben wir uns unterworfen; ja ich selbst habe mich„schon an ihnen versucht, als ich auf deines Vaters„Befehl gegen sie in den Krieg zog, und' niemand be-„gegnete uns, um uns eine Schlacht anzubieten, ob-gleich ich bis nach Macedonien gelangte, und von