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rieth diesem, denen für seine Sache sprechenden Grün»den, welche er schon angeführt hatte, noch diesenbeyzufügen: dafs er erst geboren worden, nachdem Dä-rius schon die Krone erhalten, und die Herrschaft überdie Perser in Händen gehabt hätte; ■ Artobazanes • aberzu einer Zeit, wo sein Vater noch blofser Privatmanngewesen wäre. Demnach sey es Unrecht, wenn einandrer als er die väterliche Würde erben, sollte. InSparta, fügte sein Rathgeber Demaratus ebenfalls hin-zu, herrschte die nämliche Sitte; so dafs auf den Fall,wo einem Könige vor seiner Thronbesteigung Söhne«eboren worden wären, und nach derselben noch einerfolgte, dieser letztere die Regierung übernähme. Vondiesen Vorstellungen machte Xerxes nun bey seinemVater Gebrauch, und dieser ernannte ihn, von der Trif-tigkeit derselben überzeugt, zu seinem Thronerben.Doch glaube ich, würde Xerxes auch ohne die Rath-schläge des Demaratus zur Krone gelangt seyn, dennAtofsa war allgewaltig.
Nachdem Darius demgemäß den Xerxes zum'künf-tigen Beherrscher der Perser ernannt hatte, gedachte,er jetzt ins Feld zu rücken, als er gleich darauf, imzweyten Jahre der Empörung Aegyptens, mitten unterseinen Zurüstungen, nach einer sechs und dreyfsigjäh-rigen Regierung starb, ohne dafs er sich weder an den'aufrührerischen Aegyptern, noch an den Atheniensernhatte rächen können.
Nach seinem Tode ging der Scepter zu den Harr,den seines Sohnes Xerxes über. Dieser war anfangskeineswegs zu einem Heereszuge wider Hellas geneigt