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3 (1801)
Entstehung
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319
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che sich auf den Persischen Schiffen befanden, und diein Attika, wo man sie zurückgelassen, dem Heere desXerxes in die Hände gefallen waren, lofsgekauft undmit den Bedürfnissen zu der Reise versehen nachAthen zurückgeschickt. Diese That, welcher fünfhun-dert von des Xerxes Feinden die Freyheit verdankten,hatte sie vorzüglich verdachtig gemacht. Die Milesierauf der andern Seite wurden befehligt, die Passe derAnhöhen, die nach Mykale führen, zu besetzen; undzwar unter dem Vorwnnd ihrer genauen Bekanntschaftmit der Gegend; im Grunde aher, um sie aus dem La-ger zu entfernen. Und dergestalt suchten sich die Per-ser gegen diejenigen Joner sicher zu stellen, von de-nen sie Aufruhr besorgen mufsten, sobald sich ihnennur eine hüJfreiche Hand darbot. Ihnen selbst, hofftensie, sollte ihre Verzäunung von Schildern eine mächti-ge Brustwehr seyn.

100 Gerüstet gingen die Hellenen nun auf die Barba-ren los, und während sie vorschritten, verbreitete sichunter das ganze Heer ein Gerücht, und auf dem Ufersah man zugleich einen Heeroldsstab liegen. Die Sageverkündigte:, die Hellenen hätten des Mardonius Heerim Büolerlande aufs Haupt geschlagen. Viele Beweisesprechen'dafür, dafs die Götter die Begebenheiten die-ses Krieges lenkten. So gelangte auch diese Sage vonder Schlacht bey Platäa, da sie an demselben Tage vor-fiel , an welchem die bey Mykale gefochten weidensollte, zu den Hellenen in Asien, belebte das Heer mitneuem Muth, und liefs sie freudiger den Kampf begin-

lojnen. Dann ereignete es sich, auch dafs beyde Tref-