297
chen den Lacedämoniern. Am meisten sciiadete ihnenihre Kleidung, die ihnen keinen Schutz gewährte; dennsie standen als leichtbewaffnete gegen Hbpliten.C)\ Nun rächten, der Weissagung des Orakels gemäfs,
die Spartiaten den Tod des Leonidas am Mardonius;und l'ausanias, des Kleombrotus Sohn, AnaxandridesEnkel *), trug den schönsten der Siege davon, von de-nen wir jemals hörten. Mardonius fiel durch die Handdes Aimnestus, eines angeschenen Spartiaten, der nachder Medischen Zeit, als er in einem Kriege gegen dieNachkommen der Mefsenier bey Stenyklerus kämpftemit seinen dreyhundert Begleitern auf dem Wahlplatzeblieb.
65 Die Terser flohen, nachdem die Lacedämonier siebey l'latäa geschlagen hatten, in der gröfsten Unord-nung nach ihrem Lager und hinter die hölzerne Mau-er, welche sie im Thebanischen Gebiete aufgeführt hat-ten. Wunderbar scheint es mir, dafs, da die Schlachtbey dem Tempelbezirk der Demeter gefochten ward,doch kein einziger l'erser sich in den Hain flüchtete«noch in der Nähe desselben umkam, während einegrofse Zahl auf profanem Boden fiel. Doch ist es mir,sofern man über die Handlungen der Götter muthmas-sen darf, wahrscheinlich, die Göttinn habe sie nichtaufnehmen wollen, nachdem sie ihren Ilaupttempel zuEleusis verbrannt hatten,
66 Artabazus, des l'harnakes Sohn, war gleich unzu-
*) Seine früheren Almen habe ich oben mit denen des Leo-nidas genannt; denn beyde hatten dieselben Voreltern.