Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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295
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daher euch zuerst angegriffen, so hätten, wir samnitden Tegeeni, die gleich uns Hellas ni<cht verratlienmochten, euch zu Hülfe eilen müssen; und eben soist es nun eure l'üicht, uns beizustehen, da sich dieganze barbarische Reuterey gegen die Lacedihnoniergewandt hat. Ist es euch aber unmöglich, uns zuHülfe zu kommen, so werdet ihr uns euch vetpllich-ten, indem ihr uns wenigstens eure Bogenschützensendet. Wir wissen, dafs ihr diesen Krieg mit demgröfsten Eifer führt, und halten uns daher überzeugt, dafs ihr unserm Begehren Genüge leisten werdet.' 1 ' ..i Sobald die Athenienscr dies vernahmen, setzten sie

sich in Bereitschaft, ihnen auf alle mögliche Weise herzu-stellen. Doch als sie schon den Marsch angetreten hat-ten, um zu ihnen zu stoisen, sahen sie sich durch einenAngriff der Hellenen von der Persischen Parthey, dersie selbst ins Gedränge brachte, au der Ausführung ih-res Vorhabens gehindert. Die Lacedämonier und Te-geer, jene mit Einschlufs der Leichtbewaffneten funf-ziglausend, diese, die nicht von ihrer Seite wichen,drcytausend Mann stark, sahen sich also auf sich selbstbeschränkt, und opferten zu dem bevorstehenden Kam-pfe mit dem Mardonius und seinen Persern. Da ih-nen aber die Opferzeichen nicht günstig waren, so wur-den im Anfange viele von ihnen getödtet, und nochmehrere verwundet. Denn die l'erser schlössen sichmit ihren Schildern dicht an, einander, und schössenhinter dieser Verzäunung eine solche Menge Pfeile ab,dafs die Lacedämonier sehr litten, und Pausanias, daer auch keine günstige Opferzeichen erhalten lconnti,