Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
284
Einzelbild herunterladen
 

£ 84

folgenden Morgen die Schlacht beginnen sollte. Jenes 43Orakel, von welchem Marrlonius sagte, es beziehe sichauf die l'erser, bezog sich, so viel mir bekannt ist, aufdie Illyrier und das Heer der Eucheleer, und nicht aufdie Perser. Eine andere Weissagung, die Schlacht beyTlatäa betreffend, hat man von Bakis.

Auf des Asoptis prünendem Ufer und des Tliermodon,Eilen zur Schlacht die Hellenen, ertönt das Geschrey

der Barbaren Ueber Schicksal und Lofs , erscheint einst der Tag der

Vollt-ndujig, Stürzen hier kämpfende Schaaren der Pfeilbewaffneten

Med«.«

Aehnliche Worte wider die l'erser sind auch vomMusäus vorbandet» der Thermodon fliefst zwi-schen Tanagre und Glisas.

Nachdem Mnrdonius über die Orakel Erkundigun- 44gen, eingezogen, und den Muth der Befehlshaber fiirdie bevorstehende Schlacht angefeuert hatte, ward esAbend, und man stellte Wachen aus. Gegen die tie-fere Nacht aber, da alles stille war, und die Menschenim tiefsten Schlafe lagen, begab sich Alexander, desAmyntas Sohn, der Feldherr und König der Macedo-nier, zu Pferde zu den Wachen der Athenienser, undverlangte mit ihren Feldherren zu reden. Darauf bliebder. gröfste Theil der Wachen auf dem l'latze zurück,während die übrigen zu den Anführern liefen, und ih-nen meldeten, es sey aus dem Persischen Lager einReuter gekommen, der, ohne weiter etwas kund zu