Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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thun, mit den Atheniensiscben Feldherren, die er mitNamen nenne, zu sprechen begehre.45 Auf diese Nachricht begaben sich die Feldherren

augenblicklich mit den Wachen zur Stelle, und Alexan-der sprach:Ich will euch etwas anvertrauen, ihr Atbenienser, was ihr aber, den Pausanias allein aus-genommen, keinem andern entdecken dürft, um michselbst nicht unglücklich zu machen. Läge mir nicht das Schicksal von ganz Hellas am Herzen, ich würdees euch nicht kund thun. Da ich aber selbst ur-sprünglich Hellenischer Abkunft bin, möchte ich nichtdas freye Hellas der Knechtschaft Joch tragen sehen.Wüst also, dafs Mardonius und sein Heer keine er- wünschte Opferzeicheh erhalten können; aufserdeinwürde es längst schon zu einer Schlacht gekommenseyn. Jetzt aber will der Perser sich nicht länger die' Opfer kümmern lassen, sondern morgen mit Anbruch des Tages zuschlagen; wie ich glaube, weil er fürch-tet, es möchten sich euer immer mehrere hier samm-len. Haltet euch also in Bereitschaft. Sollte aberMardonius dennoch das Treffen aufschieben und nichtschlagen, dann harret geduldig auf dieser Stelle.,, Denn sie haben nur noch für wenige Tage Lebensmittel übrig. Endigt sich der Krieg dann nach euremWunsche, so müfst ihr auch meines Antheils an dieErhaltung eurer Freyheit eingedenk bleiben; dennaus Zuneigung für die Hellenen wagte ich eine sokühne That, und mache euch mit dem Vorhaben desMardonius bekannt, damit die Barbaren euch nichiunerwartet überfallen. Ich bin Alexander, der Mace