Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
266
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unsre Tapferkeit und Standhaftigkeit, obgleich im,,grölsten Gedränge, behauptet; nun aber vernehmt,,,dftfs wir, falls ihr uns keine neue Mannschaft zurUnterstützung sendet, die uns angewiesene Stelle ver-fassen müssen." So sprach der Heerold; I'ausaniasmachte einen Versuch, und liefs die Hellenen fragen:ob vielleicht Freywillige an die Stelle der Megareertreten und diese ablösen wollten. Von den übrigenantwortete keiner auf diesen Aufruf; aber dreihundertauserlesene Athenienser stellten sich dazu, unter derAnfuhrung des Olympiodprus, eines Sohnes des Lan-pons, und diese stellten sich Tinter Begleitung der Bo- 22g'enschützen an die oberwähnte Stelle, zum Schutz derübrigen Hellenen bey Erythre. Sie fochten hier eine;»(iiauine Zeit, bis die Schlacht zuletzt folgendes Endenahm.. Die Feinde grillen noch immer Schwadronen-weise an. Da ward das l'ferd des Masistius, welchessich sehr auszeichnete, durch ein Geschols in der Seiteverwundet, und warf, indem es sich vor Schmerz bäum-te, den Masistius ab. Alsbald eilten die Athenienserherbey, nahmen das l'ferd weg, und tödteten den Feld-herrn selbst. Doch dies nicht sogleich und ohne Mü-he. Denn er hatte einen in Schuppen gearbeiteten Pan-zer, und über diesen noch einen Purpurrock an. Solange ihre Streiche nun den Panzer trafen, thaten sieihm nichts. Endlich aber bemerkte einer, wie dies zu-ging, und stiefs ihm ins Auge, worauf er fiel und starb.Die übrige Reuterey sah nicht sogleich, was vorgefal-len war, da sie den Masistius weder stürzen noch ster-ben gesehen. Selbst indem sie wichen und sich um-