2(5 <5
ausfiel, rückten sie weiter vor. Zu gleicher Zeit ka-men die Athenienser von Salamis hinüber, und verei-nigten sich mit dem Heere der Bundsgenossen zuEleusis.
Als das Hellenische Heer zu Erythro in Böotienangelangt war, erfuhr es, dafs die Barbaren sich amAsopus gelagert hätten, und nahm demzufolge seine
20 Stellung am Fufse des Berges Kithäron. Mardoniusaber gab, sobald er sah, dafs die Hellenen nicht in dieEbeno hinab kamen, seiner ganzen Reuterey den Be-fehl, sie anzugreifen. Der Anführer dieser Reutereywar Masistius, ein üufsert angesehener Perser, den dieHellenen Makisius nennen. Er ritt ein NisäischesPferd, welches mit goldenen Zügeln und andern Kost-barkeiten herrlich geschmückt war. Die Hellenen wur-den jetzt durch einzelne Schwadronen angegriffen , derFeind fügte ihnen grofsen Schaden zu, und schalt siezugleich Weiber.
21 Zufälliger Weise waren die Megareer an einen Ortgestellt worden, der den Angreifenden die gröfstenVortheile darbot, und die Perser hatten zugleich gegensie die grölste Stärke ihrer Reuterey gerichtet. Alssie sich demnach angegriffen und durch den Feind indie Enge getrieben sahen, schickten sie an die Befehls-haber der Hellenen einen Heerold, welcher bey seinerAnkunft folgendermafsen sprach: „Die Megareer, ihr„Bundsgenossen, lassen euch sagen: Wir sind nicht im„Stande in der Stellung, die wir anfangs erhalten ha-„ben, für uns allein, dem Angriff der Persischen Reu-„ terey zu widerstehen. Eis jetzt haben wir uns durch