Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
264
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auf sie einbrach, Mine machte, sie zu ermorden. IhrePfeile lagen wie zum Abschiefsen bereit auf dem Bo-gen, und einige mochten würklich schiefsen. Die Pho-ceer aber standen, machten von allen Seiten Fronte,und drängten sich so dicht wie möglich zusammen,worauf die Reuterey sich wanrhe und zurückkehrte.Ich kann es nicht mit Zuverläfsigkeit sagen, ob siewürklich auf die Bitte der Thessalier herangenahetwaren, mit der Absicht, die Phoceer umzubringen, undjetzt nur auf den Befehl des Mardonius zurückkehrten,weil sie jene sich zur Wehre stellen sahen, und daherselbst einen beträchtlichen Verlust fürchten mufsten;oder ob die Barbaren nur ihre Tapferkeit auf die l'rorbe stellen wollten. Genug, als die Reuterey zurück-kam, schickte Mardonius den Phoceern einen Heeroldmit folgender Botschaft: ,,Seyd gutes Muths, ihr Pho-ceer; denn ihr habt euch als tapfere Männer bewie-sen, und nicht wie man euch mir geschildert hatte. Führt nun diesen Krieg mit allem Eifer; denn ihrwerdet weder mich noch den König durch Wohltha-ten übertreffen."

Als die Lacedämonier auf dem Isthmus angekom- jqmen waren, schlugen sie ihr Lager auf; und die übri-gen bessergesinnten Peloponnesier hatten kaum von ih-rem Auszuge gehört, oder das Heer der Spartiatenselbst gesehen, als sie beschlossen, ihrem Beyspiele zufolgen. Sie opferten; und da das Opfer ihrer Unter-nehmung einen glücklichen Ausgang verkündigte, zo-gen sie alle aus und begaben sich nach Eleusis. Hieropferten sie wieder, und als auch dieses Opfer günstig